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kumi - Gruppe |
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te - Hand |
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Kumite ist die
Übung des Kampfes mit dem Partner. Das Wort
Kumite ist im Japanischen zweigeteilt. Im
japanischen wird Kumi übersetzt mit „Gruppe“, „Klasse“,
„auswählen“, „kombinieren“, „verbinden“,
bedeutet aber auch: „eine Gruppe bilden“,
„Arbeit in einer Gruppe“ oder „etwas für einen
Partner haben“.
Wie bei kara wird
hier das japanische te angehängt, was „Hand“ bedeutet.
Das Verb kumitsu heißt „mit den Armen umfassen“ oder
„sich auf jemanden stürzen“. Der japanische Sinn des
Kumite ist „Begegnung der Hände“ und sagt aus,
dass hier mit dem Partner geübt wird |
Man unterscheidet mehrere Arten von Kumite, die sich
ineinander aufbauen. Es gibt zwei große Untergruppen des
Kumite, YAKUSOKU KUMITE und JIYU KUMITE.

Gohon Kumite
Beim Gohon Kumite (Gohon: fünffach) werden die
Grundtechniken (in diesem Fall: Oi zuki Jodan/Chudan, Age
uke und Soto uke) verfeinert und am Partner trainiert. Die
Partner stehen sich in Shizen tai gegenüber. Der Angreifer
(Tori) geht in Gedan barai kamaete.
Der Verteidiger (Uke) geht beim ersten Angriff (Oi zuki
Jodan) zurück mit Age uke und führt nach dem fünften Block
einen Konter (Gyaku zuki) aus. Danach wechseln Angreifer
und Verteidiger.
In der zweiten Runde greift der Angreifer (Tori) mit Oi
zuki Chudan an. Der Verteidiger (Uke) wehrt mit Soto-uke
ab und führt hier ebenfalls nach dem fünften Block einen
Konter mit Gyaku zuki aus.
Sanbon Kumite
Sanbon (dreifach) Es ist genau wie beim Gohon Kumite, mit
der Ausnahme das nur dreimal angegriffen wird und
dementsprechend nach dem dritten Block der Konter kommt.
Hierbei sind beide Seiten abwechselnd Tori oder Uke.
Kihon Ippon Kumite
Beim Kihon Ippon Kumite steht man als Ausgangsposition wie
beim Gohon Kumite. Einer der zwei Partner greift an.
Angriffe sind hierbei: Oi zuki Jodan, Oi zuki Chudan, Mae
geri und Mawashi geri. Für die Abwehr dieser Angriffe gibt
es je Angriff vier vorgegebene Abwehrmöglichkeiten. Bei
der Prüfung werden jedoch immer nur zwei Angriffe und zwei
Abwehren der jeweiligen Angriffstechniken verlangt.
Kaeshi Ippon Kumite
Kaeshi bedeutet in etwa soviel wie wechseln, auf das
Kumite bezogen bedeutet es „Wechselnder Angriff“.
Es ist eine Mischung aus Kihon Ippon Kumite und Jiyu Ippon
Kumite. Durch schnell wechselnde Vor- und
Rückwärtsbewegungen werden das richtige Timing,
Flexibilität und Kampfgeist geschult, welche
Grundprinzipien zum Jiyu Ippon Kumite und Jiyu Kumite
sind.
Jiyu Ippon Kumite
Das Jiyu Ippon Kumite ist wie das Kihon Ippon Kumite.
Anders ist hierbei nur, dass beide Partner erst in Gedan
barai kamaete gehen. Dann wird von den beiden die
Kamaete-Haltung (Haltung die zum Schutz des Oberkörpers
und des Gesichtes dient, kann von jedem variabel gestaltet
werden) eingenommen. Der Angriff und die Abwehrbewegungen
werden aus einer lockeren freibeweglichen Haltung
ausgeführt. Angriffe sind: Jodan Kizami zuki, Jodan Oi
zuki, Chudan Gyaku zuki, Chudan Oi zuki, Mae geri, Yoko
geri, Mawashi geri und Ushiro geri. Block und Konter
können frei gewählt werden.
Happo Kumite
Happo Kumite („Mit dem Rücken zur Wand“). Bei dieser Form
des Kumite kann mit Kihon Ippon Kumite, Jiyu Ippon Kumite,
Kaeshi Ippon Kumite oder Jiyu Kumite gearbeitet werden.
Besonderheit bei dieser speziellen Kumite-Form ist, dass
ein Verteidiger (Uke) und mindestens zwei Angreifer
mitkämpfen. Happo Kumite ist demnach eine Vorbereitung auf
den Straßenkampf mit mehreren Gegnern.
Jiyu Kumite
Alle Angriffe und Verteidigungstechniken der einzelnen
Kumite-Formen oder des Trainings werden als Grundlage für
das Jiyu Kumite genutzt. Jiyu Kumite ist der Freikampf.
Hierbei kämpfen zwei Gegner um den Punkt beim Wettkampf
oder auf der Straße um ihr Leben. Beim Jiyu Kumite sind
Angriffe und Verteidigung selbst zu wählen. Bei dieser
Form des Kumite sind Flexibilität, Timing und Kampfgeist
sehr wichtig. Vor allem darf man weder Angst vor seinem
Gegner noch vor den Angriffen des Gegners haben.
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Diese Fassung ist nur ein ganz
kleiner Ausschnitt aus dem Shotokan Karate DO. Ausführlicher wird das des Karate auf den von mir
empfohlenen Karate Seiten behandelt. |
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