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Karate heißt übersetzt „leere Hand” und ist eine
japanische Kampfkunst. Hierbei wird der ganze Körper
eingesetzt, um die maximale Kraft auf einen Punkt
auszuüben. Diese Konzentration des gesamten Körpers wird
im japanischen auch Kime genannt. Wer Karate richtig
trainiert, bzw. ausübt, wird mit der Zeit einen positiven
Effekt an seinen Körper bemerken: Karate beansprucht den
ganzen Körper und ist deshalb aus gesundheitlichen
Gesichtspunkten für jeden empfehlenswert, wobei das Karate
nicht nur den Körper, sondern auch den Geist schult. Man
entwickelt durch das Karate u.a. ein höheres
Selbstvertrauen.
Karate wird normalerweise in einem weißen Anzug (Gi)
trainiert, wobei um die Hüfte ein Gürtel (Obi)
gebunden wird.
Das Karate-Training ist meist unterteilt in
Kihon
(Grundschule),
Kumite
(Kampf) und
Kata
(Formübung).

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Karate Do ist eine Kampfkunst, die eine Weiterbildung der
eigenen Persönlichkeit und somit eine Stärkung des eigenen
Charakters mit sich führt. Sie ist aber auch eine Methode
der Selbstverteidigung, die nicht ohne Grund angewendet
werden darf.
kara
- das erste Schriftzeichen bedeutet leer, aber auch im
Sinne unbewaffnet
te -
das zweite Zeichen bedeutet einfach nur Hand
do -
das letzte Zeichen beschreibt u.a. den Geistesweg eines
jeden Karateka. |
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kara
- leer |
te
- Hand |
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do - Weg |
jo - Ort |

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do - Weg |

jo - Ort |
Das Wort "Dojo"
ist heute sehr weit verbreitet und wurde zum ersten Mal im
Kenjutsu verwendet. Kenjutsu kennen wir heute unter den
Begriff Kendo. Der Begriff
Dojo wird
übersetzt als Ort der Erleuchtung (wörtliche
Übersetzung: Ort des Weges). |
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Dadurch wird uns die Bedeutung des eigentlichen
Begriffes relativ einfach deutlich. Hier soll
dabei nicht nur die physischen, sondern auch die
psychischen Eigenschaften des Menschen ausgiebig
trainiert werden. Die Meditation, sprich die
Begrüßung am Anfang jedes Trainings, ist eine
der Möglichkeiten seine Psyche zu stärken.
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Den Trainingsplatz (oder: Gemeinschaft, in der Karate
gelehrt wird) bezeichnet man als
Dojo.
Ein
Dojo ist
meist schlicht gehalten, man findet oft nur einzelne
Bilder, aber immer ein Bild von Gichin Funakoshi, welches
an der Vorderseite (Shomen)
des
Dojo hängen
sollte.
Heutzutage wird an vielen Orten Karate gelehrt und
gelernt. Oftmals übernimmt eine normale Schulturnhalle die
Funktion des
Dojos.
Generell kann aber jeder Ort, egal welcher, zu einem
Dojo werden,
wenn durch das angebrachte Verhalten und den gezollten
Respekt der Karatekas eine
dojotypische
Atmosphäre entstehen kann.

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Für jeden, der Karate praktiziert, ist das
Begrüßungzeremoniell eine "alltägliche Sache" geworden,
doch jemand, der sich neu in eine Gruppe des Karate
einbringen muss, fällt das Verständnis für diese "Sache"
relativ schwer.
Die Begrüßung wird in jedem
Dojo vor
und nach dem Training durchgeführt, wobei die Form und die
Dauer von
Dojo zu
Dojo
variieren kann. Zum Begrüßungzeremoniell wird meistens
das
Za Rei,
also der Gruß im Kniesitz, angewandt. Zum Unterschied dazu
gibt es noch das Ritsu
Rei, der
Gruß im Stehen, der vor und nach jeder Übung, vor und nach
dem Training, und beim Betreten und Verlassen des Dojos
mit dem Grußwort
Oss benutzt
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za rei |
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ritsu rei |
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